Mitte Januar findet es traditionell statt als erstes Festival-Highlight in jedem Jahr: das Eurosonic/Noorderslag – kurz: ESNS – im niederländischen Groningen. Einerseits eine Fachmesse für Menschen aus dem oder mit Interesse für das Musik-Biz, andererseits ein Showcase-Festival für alle, die interessiert sind an Newcomer:innen aus allen erdenklichen Genres. Ein Festival für Menschen, die gerne früh Trends erkennen und immer offen für Neues sind. Denn nicht selten haben Bands und Künstler:innen früh beim ESNS gespielt, bevor sie anschließend in aller Munde waren.
2027 wird das ESNS vom 13. bis 16. Januar stattfinden. Wobei Samstag, der 16., der Noorderslag-Teil des Festivals ist, an dem sich ausschließlich Künstler:innen und Bands aus den Niederlanden präsentieren. Der Mittwochabend wiederum bietet ausschließlich Programm für Delegates im Konferenzzentrum Oosterport. Donnerstag und Freitag jedoch stehen ganz im Zeichen eines grenzenlosen Europas, wenn zahlreiche Acts die Clubs von Groningen fluten und jede:r dabei sein kann. Das sich immer weiter verdichtende Line-up – gerade erst sind 75 weitere Namen zu den bereits angekündigten hinzugekommen – ist gelebte Diversität mit einem breiten Angebot aus Genres und Ländern.
Zu entdecken gibt es jedes Mal eine Menge in den zahlreichen, exzellenten Clubs der Stadt. Empfehlen können wir diesmal etwa Aurore (Modern Hardcore mit Nu-Metal-Kante aus Marseille), Babyrat (Indierock aus dem irischen Cork), Beurre (experimenteller Noise-Metal aus der Schweiz), Black Nylon (Indie und Post-Punk aus Irland), Blaskapelle Chancentod (kantiger Post-Punk aus Bern), Bleech 9:3 (Alternative/Grunge aus Irland), Bloed (Digital-Hardcore-Trio aus Belgien), Brooki (Alternative-Indie aus Irland), C’est Qui? (FLINTA-Punk aus Utrecht), Cowboy Hunters (Rave-Punk-Duo aus Glasgow), Die Anstalt (EBM meets Post-Punk aus Berlin), Dool (düsterer Alternative-Rock aus den Niederlanden), Eaves Wilder (Alternative-Singer/Songwriter aus London), Eosine (Post-Punk und Alternative aus Belgien), Esmeralda Road (jazzy Indie aus Belfast), Fuzzycat Organ Quartet (edgy Orgel-Noise-Rock aus Norwegen), Gag Reflex (deutsch/irische Alternative-Rock-Band), Hetta (Screamo-Inferno aus Portugal), Hotgirl (Indie mit TripHop-Einflüssen aus Dublin), I Hate Myself Because (Garage-Post-Punk-Duo aus der Ukraine), Klaustro/fonija (Prog-Psych-Punk-Trio aus Kroatien), Kram (Alternative Rock aus Amsterdam), Marlon Magnée (der Frontmann von La Femme solo), Mynolia (Psych-Singer/Songwriterin aus Berlin), Pigeon (Afro-Psych-Post-Punk aus England), Pôt-Pot (krautiger Psych aus Irland/Portugal), Sarāb (arabisch gefärbter Electro-Psych-Punk-Rock aus Frankreich), Spanish Horses (90s gefärbter Slacker-Indie aus Paris), State Power (Hardcore/Crossover Thrash aus den Niederlanden), Swartzheim (Crossover-Thrash aus Aarhus/Randers), The Bird Experience (Psych-Blues aus den Niederlanden), The Klittens (Math, Indie und No Wave aus Amsterdam), Theatre (episch-düsterer Alternative mit Wave-Einschlag aus Limerick), Therapy Horse (Shoegaze-Post-Rock-Trio aus Irland), Tramhaus (Post-Punk aus Rotterdam) – und vieles mehr.
Beitrag auf Instagram ansehen
Tickets für das Eurosonic sowie Noorderslag sind ab sofort auf der Website erhältlich. Allerdings gibt es nicht mehr viele Kombi-Pässe für Donnerstag und Freitag. Die kosten 110 Euro. Tagespässe für Donnerstag oder Freitag sind für je 62,50 Euro zu haben. Für das Noorderslag am Samstag kostet das Ticket 99,50 Euro.
Du willst mehr News von Indie bis Metal? Auf visions.de findest du täglich aktuelle Musik-News, Reviews und Interviews.




